Rückblick einzigART: 1. Quartal 2018

 

Das neue Jahr fing mit einer Führung im Museum für Sepulkralkultur spannend an: Studenten der Kunsthochschule Kassel/Animationsklasse zeigten ihre Beiträge zur Ausstellung REGRET, die ein ebenso abwechslungsreiches wie faszinierendes Sujet behandelte. Zudem konnten wir mit einer der Künstlerinnen über ihre Arbeit sprechen, in der es sowohl um Vergänglichkeit als auch um das Aufblühen von etwas Neuem ging. Zu unserer Veranstaltung „You won’t regret“ kamen 18 Besucher und sprachen im Anschluss bei Kaffee und Kuchen über das Erlebte.

Auch der Februar hielt Neues für uns bereit. Die neueröffnete Dauerausstellung der Neuen Galerie lockte nicht nur am Eröffnungswochenende, sondern auch zu unserer Veranstaltung „Noch neuer — Neue Galerie“ viele Gesichter ins Museum. Mit über 30 Teilnehmern streiften wir durch die Sammlung, die nicht nur eine neue Ordnung, sondern auch Ergänzung erfahren hatte. Natürlich hatten wir dabei auch Gelegenheit, die Neuerwerbung und Dauerleihgabe des Museumsvereins, Toskanische Landschaft des Künstlers Paul Baum, anzusehen. Nach der Kunst ein Cocktail: viele unserer Besucher folgen uns in die nah gelegene Bar Bolero,  um dort gemütlich zusammenzusitzen, zu essen und zu trinken und vor allem die Eindrücke der neuen Ordnung in der (neuen) Neuen Galerie zu diskutieren.

Ende des Quartals bildete die Führung „Face to Face: Portraits von früher bis heute“ mit anschließendem praktischen Teil. Mit viel Charme und Humor wurden wir in die Geheimnisse der ganzfigurigen Portraits eingeweiht und konnten neben alten restaurierten Schätzen aus dem Depot der mhk auch die Neuerwerbung näher betrachten. Die neueröffnen Kabinettausstellung „In ganzer Größe“ im Schloss Wilhelmshöhe zeigt nicht nur einen einmaligen Blick auf die seltenen lebensgroßen Abbildungen wichtiger Persönlichkeiten sondern bietet gleichzeitig die Chance, die diversen Darstellungsweisen untereinander zu vergleichen. Rund 25 Teilnehmer beteiligten nicht nur am theoretischen Teil, sondern auch am praktischen: Um einen Übergang vom gemalten Portrait zur neuzeitlichen Interpretation zu  schaffen, luden wir unsere Gäste ein, selbst in die Gewänder der Vorbilder zu schlüpfen und ein Foto als Andenken mit nach Hause zu nehmen.