Die Löwenburg braucht unsere Hilfe

 

Spendenaktion für den Pleninger-Steintisch

Die Grafik bezieht sich auf die Mitglieder-Spendenaktion zum Pleninger-Steintisch.

Das grüne Segment gibt die Prozentzahlen der bisher eingegangenen Spenden an, und zwar von 35.000 €, die – geschätzt – die Restaurierung des Pleninger-Steintisches kosten soll.

Klicken Sie hier, um das Faltblatt zur Spendenaktion als PDF zu lesen.


Der Steinätzer und Organist Andreas Pleninger (1555-1607) schuf den polychrom gefassten Tisch aus Solnhofener Kalkstein im Jahr 1605 für Landgraf Moritz. Sein Durchmesser beträgt 155 cm.

Im  kreisförmigen  Zentrum  des  Tisches  ist  das „Midas-Urteil“ – der musikalische Wettstreit zwischen dem griechischen Gott Apollon mit seinem Herausforderer  Pan  –  nach  dem  Vorbild  eines Kupferstichs  von  Hendrik  Goltzius  dargestellt. Darum gruppieren sich ebenfalls kreisförmig oder oval die Musen sowie die Götter Pallas Athene, Ceres  und  Bacchus  sowie  zwei  sechsstimmige Madrigale.

Der Musiktisch ist eines der wenigen Stücke, das sich im 17. Jahrhundert nachweislich in der landgräflichen Kunstkammer befand. Das gilt auch für sein Gegenstück, eine ebenfalls von A. Pleninger um 1605 gefertigte Tischplatte mit Astrolabium, Kalendern und einer Karte von Nordhessen. Sie befindet  sich  heute  im  Astronomisch-Physikalischen Kabinett, 1. Stock, im Ausstellungsbereich „Vermessung“.

Um 1800 gelangte der Tisch aus der Kasseler Residenz in die Löwenburg. Bei einem Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg ist die Tischplatte „in tausend Stücke“ zerborsten. Der Tischfuß ist verloren gegangen. Nach Fertigstellung der Löwenburg soll der Tisch das Glanzstück des Speisezimmers im Bergfried sein.

Wir  möchten  Sie,  unsere  Mitglieder  des  Museumsvereins,  dazu  aufrufen,  den  zerborstenen Pleninger-Tisch  mit  „tausend  kleinen  Spenden“ wieder zu einem Ganzen werden zu lassen. Die Restaurierungskosten von etwa 35.000 Euro können bisher nur geschätzt werden.

Wir wünschen uns, dass Sie sich anregen lassen und sagen:

„Ja,  der  Tisch  ist  es  wert,  dass  er erhalten wird – für uns, unsere  Kinder und Kindeskinder!“

Dr. Joachim Schröder
Vorsitzender des Museumsvereins Kassel e.V.